WICHTIGE HINWEISE

Optimistisch aber unter Berücksichtigung der allgemeinen Pandemie-Lage geht die 44. Ausgabe der MEMMINGER MEILE vom 26.06. -18.07.21 an den Start. Wenn alles gut läuft, blicken wir einem Open-Air-Sommer 2021 in der Stadt entgegen.

Eröffnet wird am 24.6.2021. Vorverkaufsstart ist Mitte Juni.

Der städtische Kultursommer bietet allen Menschen ab drei Jahren ein buntes Sommerprogramm mit Ausstellungen und einem ganz besonderen Ort – natürlich immer unter Vorbehalt der aktuellen Corona-Bestimmungen. Den Juni bestimmen ein Street-Art-Contest sowie eine für speziell für die Meile kuratierte Gruppenausstellung mit jungen aber nicht weniger erfolgreichen Künstler*innen und der Beginn des Familienprogramms. Im Juli gehen Konzerte, Filmvorführungen und zauberhafte Vorstellungen im Freien an den Start. 

Das Programm steht und wird hier laufend aktualisiert.

Wir wollen gemeinsam schöne Open-Air-Abende verbringen, dabei gelten besondere Verhaltensregeln. Diese sind im Einklang mit dem aktuell gültigen Corona-Hygienekonzept des Landes Bayern konzipiert. Bitte nehmen Sie diese zur Kenntnis und halten Sie sie bei Ihrem Besuch ein.

VORAUSSETZUNGEN: Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen sowie respiratorischen Symptomen jeglicher Schwere sowie Personen, die engen Kontakt zu Covid-19-Fällen hatten, ist der Besuch der Veranstaltung nicht gestattet.

EINTRITT: Es müssen Tickets erworben werden. Grund: Platzbeschränkungen, Minimierung der Kontaktfrequenz und Erhebung von Personendaten als Teil des Hygienekonzepts.Unsere Sitze sind in 2er-Sitzpaaren konzipiert, mit rundherum mindestens 150 cm Abstand.

BITTE VERRÜCKEN SIE DIE VON UNS EINGERICHTETE BESTUHLUNG NICHT.

Gemäß den aktuellen gesetzlichen Vorgaben dürfen unsere Sitzpaare auch von Gästen eines weiteren Hausstands besetzt werden. Wir müssen bei der Ticketvergabe Ihre Kontaktdaten aufnehmen, selbstverständlich beachten wir den Datenschutz. Sollten Sie verhindert sein und Ihre Karte an andere Personen weitergeben, müssen diese ihre Kontaktdaten vor Veranstaltungsbeginn am Einlass angeben.

EINLASS: Bitte bringen Sie ein wenig Geduld mit. Durch die geltenden Abstandsregelungen kann es zu Wartezeiten kommen, wir tun unser Bestes.

GENUSS: Es gibt einen Getränkeverkauf BITTE ENTSORGEN SIE ETWAIGEN MÜLL IN DEN AUFGESTELLTEN MÜLLEIMERN ODER NEHMEN IHN WIEDER MIT.

AUF DEM GELÄNDE:
1) Der Sicherheitsabstand von mind. 150 cm muss auf dem gesamten Veranstaltungsgelände eingehalten werden.
2) Auf dem Veranstaltungsgelände besteht die Husten- und Niesetikette sowie alle weiteren gängigen Hygienemaßnahmen.
3) Auf dem Veranstaltungsgelände und in den Toiletten gilt Maskenpflicht. Auf den Sitzplätzen besteht keine Maskenpflicht.
4) Bitte folgen Sie den Markierungen zur Wegeleitung und den Einlass-/Auslass-Richtungen. Desinfektionsspender sind aufgestellt.

TOILETTEN: Der Zutritt zu den von uns aufgestellten Toiletten erfolgt nur mit Maske. Auch hier gelten die Sicherheitsabstände, Husten-/Niesetikette und Hygienemaßnahmen. EIN-/AUSLASS: Erfolgt ebenfalls mit Mund-Nasen-Schutz. Der Sicherheitsabstand von mindestens 150 cm muss auch beim Verlassen des Veranstaltungsgeländes gewahrt werden.

MÖGLICHE ABSAGE: Bei Gewitter oder Starkregen gibt es keine Ausweichtermine. Sollte es die tagesaktuelle, lokale Pandemie-Lage nicht erlauben, die von uns geplante Veranstaltung mit Publikum durchzuführen, müssen wir diese absagen. Informieren Sie sich auf meile.memmingen.de, facebook.com/MemmingerMeile oder instagram/memmingermeile. 

HAUSRECHT: Gegenüber Teilnehmenden, die die o.g. Vorgaben nicht einhalten, wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht. 

Willkommen zur Meile

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,

Ein herzliches Willkommen zur 44. Memminger Meile. Das städtische Festival setzt in schwierigen Zeiten auf Open-Air und will damit Kultur wieder möglich machen. Denn Kunst braucht Austausch und lebt von der direkten Begegnung. Vom 24. Juni bis 18. Juli erwarten Sie deshalb Konzerte und Ausstellungen unter freiem Himmel. Einen Schwerpunkt bildet das noch unbebaute Rosenareal, daneben können Sie unterschiedliche Formen der bildenden Kunst an mehreren Standorten in der Stadt genießen. Auch wenn im zweiten Corona-Sommer immer noch Regeln gelten, freuen wir uns auf abwechslungsreiche Erlebnisse für unser Publikum. Kultur ist für eine offene Gesellschaft mehr als Freizeit: Sie stellt Fragen, gibt Antworten und setzt die Menschen zu einander in Beziehung. Das dürfen wir nicht aufgeben!

Herz und Sitz der Meile ist das städtische Kulturamt. Mein ausdrücklicher Dank gilt der Programmplanung und dem Team, das die MEILE so hoch engagiert durchführt. Ebenso danke ich allen beteiligten Ensembles, dem Memminger Stadtrat für die bereitgestellten Mittel und nicht zuletzt den Sponsoren und Kooperationspartnern für ihren treuen Beitrag zu unserem Festival.

Allen Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Meile-Team wünsche ich viel Erfolg und Ihnen, liebes Publikum, berührende Momente und mitreißende Auftritte!

Manfred Schilder
Oberbürgermeister

Liebes Publikum, verehrte Gäste,

auch wir begrüßen Sie zur Memminger Meile. Gerne arbeiten wir für dieses Festival, für ein attraktives Programm und für Erfolg und Freude bei allen Beteiligten. Und doch sind in diesem Jahr die Herausforderungen besonders groß. Vom ersten Tag der Planung bis heute begleiten uns die Unwägbarkeiten der Pandemie. Was aber immer gilt, ist die Überzeugung, dass Kunst und Kultur wesentlich für ein freies Miteinander sind. Der Zauber liegt im unmittelbaren Erlebnis und für dieses Erlebnis wollen wir in den nächsten drei Wochen den Boden bereiten. Alle Kunstschaffenden haben sich bereitwillig zu unseren Corona-Regeln bekannt und wir sind sicher, dass sich das auch für Sie lohnen wird. (Bitte Hygiene-Info beachten)

Wir starten mit einem Street-Art-Contest am Bauzaun des Rosenareals, dann folgt dort unser Konzertangebot inkl. zweimal Filmkunst auf der großen Open-Air-Bühne, den Abschluss bildet schließlich ein nächtliches Lichtervergnügen in der Parkanlage „Alter Friedhof“. Die ganze Meile begleiten Kunstpräsentationen an unterschiedlichsten Orten quer durch die Stadt, dazu gibt es noch den Extra-Flyer „ARTme“ und ein Angebot für Kinder und Familien, das uns auch mal weit ins Grüne lockt.

Wir freuen uns auf ein Kennenlernen und Wiedersehen!

Dr. Hans-Wolfgang Bayer & Miriam Grossmann
Leitung und Programmplanung

Programm 2021

ART me

Als Kooperationsprojekt zwischen dem städtischen Kulturamt und einem internationalen Künstler*innenkollektiv entstand ARTme auf Initiative zweier junger bildender Künstler: Maximilian Lanzl (Memmingen) und Alexander Suvorov (Karlsruhe), die ein gemeinsames Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe verbindet. Eine Gruppenausstellung in der MEWO Kunsthalle vereint die Arbeiten aller Beteiligten und wird von Alexander Suvorov kuratiert. Dabei verbindet ARTme verschiedene Formate wie Ausstellungen, Interventionen im öffentlichen Raum, Residenzen auf dem sog. Rosenareal, offene Werkstätten, moderierte Spaziergänge, ein Konzert oder Workshop. 

 

 

Max Lanzl

Vita:
geb. 13.05.1989 in München

2011-2017 Studium der monumentalen Malerei Prof. Ernst Caramelle staatliche Akademie der bildenden Künste Karlsruhe

2017-2018 Meisterschüler bei Prof. Ernst Caramelle

2017 Gründung des Kunst- und Musikraum „Praxis“ in Memmingen

seit 2019 wohnhaft in Stuttgart

Künstler-Philosophie:

Die künstlerische Arbeit bedeutet für mich ein Experimentieren und Erproben der Wirklichkeit. Ich verstehe die Kunst als ein Feld der Möglichkeiten in dem der Mensch vermag die Parameter der Wirklichkeit zu verschieben und sich der Realität auf unbefangenere Weise zu nähern als ihm dies im Alltagsleben möglich ist. Die Kunst erlaubt mir mit den Konventionen des Lebens zu spielen und eröffnet so ein Potential der Wandlung. 

Johannes Mundinger

Geboren 1982 in Offenburg, studierte Johannes Mundinger in Münster und Brüssel und lebt seit 2011 in Berlin. Seine Arbeit, speziell Wandbilder und Installationen, thematisieren die Orte, für die die Arbeiten entstehen. Dabei untersucht Mundinger zum einen den geschichtlichen oder gesellschaftlichen Kontext, zum anderen spielt er mit formalen Elementen, die der Ort vorgibt. 

Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Galerien und Institutionen gezeigt, unter anderem dem Freiburger Kunstverein, der Kunsthalle Wilhelmshaven oder dem Jüdischen Museum Krakau. Größere Einzelausstellungen hatte er im Kunstverein Offenburg/Mittelbaden und im Yeoju Museum Korea.

2013 bekam er mit Sophia Hirsch den Förderpreis des Berliner Kunstvereins. Für Künstlerresidenzen wurde er unter anderem nach Israel, Korea oder Serbien eingeladen. Seine großformatigen Murals sind europaweit zu finden, aber auch in Mexiko, Russland und Korea.

Seit 2012 hat er ein Atelierstipendium der Urban Spree Galerie inne. Anlässlich der Coronakrise ist er Co-Initiator des Projekts.

arrtist duo

Nathalie Franz

Alexander Suvorov

Hallo, wir sind Arrtist Duo, Nathalie Franz und Alexander Suvorov.

Seit 2009 arbeiten wir zusammen, wohnen in Karlsruhe und nutzen den Spitznamen „Arrtist Duo“ mit doppelten RR. Das rollende RR ist ein Wort-und Sprachspiel, das unseren kulturellen Hintergrund öffnet. In unserer Kunst arbeiten wir oft mit Schrift, Wörter und deren Bedeutung.

Dialog ist unser wichtigstes Medium. Unsere Kunst kommt in Dialog mit Betrachter und mit sich selbst. Wir transformieren nach Kant Prinzipien, idealistische Konzepte mit neuen Charakteren (z.B. die Schrift wird „animiert“). Die Kunst für uns ist wie eine Poetische Forschungsarbeit, wo unser Fokus zwischen Objekten und Malerei liegt. Unsere Kunst lebt immer im zyklischen Prozess des Betriebsgeschehens. 

Alexander Suvorov (Arrtist Duo mit N. Franz), studierte Grafik und Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und ist Mitglied des Karlsruher Kollektivs „Nordbecken“.

Tobias Talbot

Tobias Talbot (*1982, Duisburg), Absolvent der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, arbeitet als abstrakter Maler, Zeichner und Objektmacher. Er setzt dekonstruktive und subtraktive Methoden wie

wie Kratzen, Schleifen und Löschen ein, um Formen und Muster zu offenbaren, die innerhalb der zuvor bemalten oder gezeichneten Farbschichten liegen.

Holzpaneele werden zum Beispiel mit Kalk oder Ton verputzt, mit Bienenwachs überarbeitet und dann mit Tinte verdunkelt, nur um mit scharfen Werkzeugen wie Spachteln und Kellen wieder ausgegraben zu werden. Durch die Wiederholung dieses Prozesses findet eine Enthüllung von Formen und Oberflächen statt, die mathematische Muster und Wiederholungen anzeigen. Für seine neueste Objektserie verwendet Talbot Ton und Stroh, die dann verdichtet und in unterschiedlich große und farbige "hikaru dorodango" (jap.:polished mud ball) verwandelt werden, die stellare Körper und Planeten inkarnieren. Rohstoffe für Tobias' Arbeit sind Holz, Kalk, Ton, Papier und Tinte.

Nemania Cerbijac

Nemanja Šarbajić

1979 geboren in Sarajevo BiH, lebt und arbeitet in Karlsruhe

2005 - 08 Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig bei Friedemann von Stockhausen und Nicola Torke

2013 - 19 Kurator und Organisator des Internationalen Nordbecken Festivals (Bildende Kunst, Musik, Film/Video, Performance, Tanz, Literatur)

Ich möchte in meiner Arbeit so weit es geht frei von Konzeptionen bleiben und versuche den Entdeckungen zufolgen, die sich aus der Kombination von Bildträger und im weitesten Sinne „Malzeug“ ergeben. Mein Interesse an Formen und Strukturen treibt mich an, fortwährend neue Zusammenhänge zu suchen, wobei ich durch Zufälle und Fehler, die mich zur Improvisation zwingen, abermals zu neuen Möglichkeiten des Ausdrucks finde. Durch meine Neugier und die schiere Unwiederholbarkeit der einzelnen Arbeit, bleibt es mir gestattet, mich stets auf das immer Andere zu konzentrieren

HIROSHI OKA

*1980 in Japan
arbeitet in Karlsruhe, Deutschland

2017 Aufbaustudiengänge, Klasse von Professor Franz Ackermann, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, DE 

Ausstellungen

2019 „Meet up at a Café” Ausstellungsreihe, #1 espresso stazione, #2 Café Juli, #3 Bar Phono, #4 Café Pan, Karlsruhe, DE; „Das kleine FORMAT”, [Kunst] PROJEKTE, Mannheim, DE

2018 „Grund und Folgen” (mit Dennis Ulbrich), Luis Leu, Karlsruhe, DE; „Graduierten Ausstellung ”, Akademie der Bildenden Künste,Karlsruhe, DE 

Constanze Zacharias

 (*Karlsruhe)

Passionierte Verfechterin der Kleinheit, die den Betrachter - wenn er denn betrachten möchte - dazu zwingt näher zu treten. Durch Andeutungen und Schemenhaftes, auch mal durch Weglassen oder aber durch scheinbar objekthafte Eindeutigkeit ist der Fantasie auf engstem Raum viel Raum gelassen.

Teil des Nordbecken Kollektivs

(www.nordbecken.de)

HIROFUMI FUJIWARA

Geboren in Hiroshima, JapanStudium BA Keramik an der Okayama Prefectural UniversityJapan(2009)
Diplom Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Klasse Prof. Stephan Balkenhol (2015)
Meisterschüler Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Klasse Prof. Stephan Balkenhol (2016)
Lebt und arbeitet in Hamburg und Karlsruhe

TEXT
„Ich erkunde die Welt, die Wirklichkeit, versucht sie sich zu eigen zu machen und sie in Form von Kunstwerken neu zu erschaffen. Wichtig werden der indifferente Ausdruck, der unbestimmte Blick, das Fehlen einer Geschichte. Und das So-Sein reicht.“

Janusz Czech

Janusz Czech ist bildender Künstler, künstlerischer Leiteram A.K.T; in Pforzheim und Redaktionsmitglied bei demphilosophischen Wirtschaftsmagazin agora42. Er studierteMalerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künstein Karlsruhe und konzeptuelle Kunst an der Akademie derBildenden Künste in Wien. Die visuelle Umsetzung seineWerke folgt einer intensiven Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen,kulturellen, soziologischen und geopolitischenZusammenhängen und Fragestellungen.

Johannes Vetter

geboren am 20.05.1979 in München
1996-99 Ausbildung zum Steinmetz/Steinbildhauer
2003-2008 Studium der freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Franz Ackermann, bei Prof. Helmut Dorner
2006 Erasmusprogramm an der ASP in Warschau / Polen
2007 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
2009 Meisterschüler von M. van Warmerdam
seit Oktober 2009 freischaffend
seit 2016 Initiator und Kurator der ANSBACH CONTEMPORARY- Biennale für zeitgenössische Kunst 
seit 2019 Bereichsleiter des Kunsthaus R3 - Ansbach

Lebens- und Arbeitsaufenthalt in Karlsruhe, London, Ansbach, Berlin
Lebt und arbeitet in Aschaffenburg und Ornbau

Lukas Rehm &

Lukas Rehm (*1989 in Memmingen) arbeitet als Künstler und Musiker im Bereich Neue Medien, Installationskunst, Dokumentation und experimentelle Fiktion. Seine künstlerischen Arbeiten untersuchen Bedingungen und Theatralik sozialer Strukturen, den Einfluss von (neuen) technologischen Artefakten auf Gesellschaften, sowie die Rolle des Affekts. Seine künstlerische Praxis bezieht sich häufig auf kollaborative Methoden und räumliche Strategien performativer Künste und reflektiert cross-historische und –kulturelle Narrative, sowie Psychologie. 

 

Auszeichnungen umfassen u.a. den Preis der Gesellschaft für Kunst und Medientechnologie, den Bundespreis für Kunststudierende, den Förderpreis der Kunsthalle Baden-Baden sowie ein Stipendium für neue Musikformen der Kunststiftung Baden-Württemberg. 2020 und 2021 ist er Artist in Residence an der Jan van Eyck Academie Maastricht, dem Spatial Sound Institute Budapest sowie Stipendiat der Bundeskulturstiftung an der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund.

Tatjana Stürmer

Tatjana Stürmer (*1993 in Darmstadt) arbeitet zwischen grafisch-gestalterischer und künstlerischer Praxis. 

Ihre Arbeiten untersuchen performative Aspekte visueller Sprache und ihren Einfluss auf unmittelbare soziale und politische Erfahrungen. Das Spekulative und das weibliche Imaginäre werden zu Wanderern*innen innerhalb dieser multimedialen Erforschungen. Schrift, Formen und Erzählung werden in Material und Raum übersetzt. Unterschiedliche Materialien wie Wolle, Metall, Keramik und Textilien sind gleichzeitig Untersuchungswerkzeug, Bestandteil und Gegenstand von installativen Arbeiten.

 

Stürmer studierte bis 2020 an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, erhielt 2016-2020 das Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, 2021 den Bundespreis für Kunststudierende und arbeitet zurzeit als künstlerische Assistentin bei Metahaven (Amsterdam).

Antoanetta Marinov

ist eine italienische Konzeptkünstlerin mit Bulgarische Herkunft lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer Arbeit - international in institutionellen und nicht-institutionellen Kunststätten - konzentriert sich auf Installationen, Videos und Aktionen.

In ihrer Arbeit erkennt und arbeitet sie mit Diskrepanzen in der aktuellen ästhetischen, sozialen und architektonischen Textur.

Ihre Aussage:

Ich verkaufe Zauberstäbe - ich verteile Display für Dinge kostenlos - Ich wünsche Ihnen allen alles Gute für nichts. Sie initiiert und kuratiert Ausstellungen und produziert Künstlerbücher.

Simon Pfeffel

In meiner künstlerischen Praxis erschaffe ich Situationen, deren Reiz für mich darin liegt, dass die Entwicklung und das Ziel zu Beginn nicht abzusehen sind, weil Entscheidungen nicht alleine von mir getragen werden. Meine Performances sind Ausgangspunkte für menschliche Beziehungen, während derer ich zunehmend passiv werde und die Kontrolle über die Situation Stück für Stück an die Rezipienten abtrete. Im selben Maße entwickelt sich das Verantwortungsbewusstsein dieser Personen und unser Vertrauensverhältnis zueinander, dessen Belastbarkeit über die Dauer meiner Handlungen erprobt wird. Vertrauen entwickelt sich durch Zeit. Die Enttäuschung wächst durcheinen Vertrauensverlust in höherem Maße, als das Vertrauen selbst zuvor wachsen konnte. Doch ein mögliche scheitern impliziert auch immer einen möglichen Erfolg, und so müssen wir uns abhängig machen, um uns zu entwickeln.

Julian Fickler

Selection

Veranstaltungsorte 2021

Die Adressen der Veranstaltungsorte finden Sie unter maps.memmingen.de in der Kategorie Kultur.

Unsere Hauptsponsoren

Kartenvorverkauf:

Der Kartenvorverkauf beginnt am 18. Juni 2021.

Online-Tickets (bis 2 Stunden vor der Veranstaltung): Im Internet erhältlich über www.meile.memmingen.de oder www.tickets.memmingen.de (VVK-Gebühr: 6% auf den Ticketpreis)

Vorverkaufsstelle: Tourist Information, Marktplatz 3, 87700 Memmingen, +49 8331 850-172/-173, infomemmingende (VVK-Gebühr: 1,50 €)

Abendkasse*: 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn am jeweiligen Veranstaltungsort. Verfügbarkeit nicht garantiert.

* Wichtiger Hinweis: Wir sind angehalten, Kontakte und Warteschlangen zu vermeiden. Bitte nutzen Sie wenn möglich den sicheren Online-Verkauf!

Ermäßigter Eintritt: Im regulären Bühnen-Programm (außer Open-Air-Kino) für Schüler*innen, Studierende, Azubis, FSJler/Bufdis (bis zum 27. Lebensjahr), Senioren, Leistungsempfänger*innen nach SGB I, II und XII sowie Schwerbehinderte mit Begleitperson. Kinder bis 12 Jahren Eintritt frei.  Bitte vergessen Sie nicht, den Berechtigungsausweis spätestens beim Einlass vorzuzeigen.

Kinderprogramm: Hier zahlen nur Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren den ermäßigten Preis.

Ausfall der Veranstaltung: Fällt eine bereits bezahlte Veranstaltung wegen Unwetters oder Corona-Anordnungen aus, erstatten wir Ihnen gebührenfrei den Ticketpreis.

Impressum:

  • Herausgeber: Stadt Memmingen, Kulturamt
  • Redaktion: Dr. Hans-Wolfgang Bayer, Miriam Grossmann M. A.
  • Gestaltung: pfandfrei Designprojekt
  • Druck: Memminger MedienCentrum Druckerei und Verlags-AG

Fotonachweis:

OB Memmingen©Stadt Memmingen; ART Me, Mundinger©Johannes Mundinger, Arrtist duo©Kirsten Bohlig; Theater Coq au Vin©Theater Coq au vin; Rainer von Vielen©Vollmond Konzertfotografie; Medlz©Robert Jentsch; Matthias Schriefl©Susanna Heraucourt; Botticelli Baby©Martin Hinse; Teresa Bergman©Paul Green; Buchcover S. Bohlmann „Frau Honig“©Thienemann-Esslinger Verlag GmbH; Theater Anu©Theater Anu; Filme „Little Women“ und „Die Goldfische“©Sony entertainement pictures.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Bild- und Tonaufnahmen während der Veranstaltungen nicht gestattet sind!